Job-Ticket für Bundesbehörden im VRN-Gebiet

Angestellte des Bundes können künftig ein Job-Ticket für den Verkehrsverbund Rhein-Neckar erwerben.

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Angestellte und Beamtinnen und Beamte des Bundes können künftig ein Job-Ticket für den Verkehrsverbund Rhein-Neckar erwerben. Der Arbeitgeber zahlt einen Zuschuss von bis zu 34 Euro monatlich. Eine entsprechende Vereinbarung haben das Bundesamt für zentrale Dienste und offene Vermögensfragen (BADV), der Verkehrsverbund Rhein-Neckar (VRN) und die Rhein-Neckar-Verkehr GmbH (rnv) im Juli getroffen.

„Beschäftigte des Bundes und ihm nahestehende Einrichtungen, insbesondere Forschungsinstitute im Gebiet des Rhein-Neckar-Verkehrsverbunds können den ÖPNV nun günstiger nutzen“, sagt Michael Ott, verantwortlicher Referent für das Job-Ticket im BADV. „Dank der Rahmenvereinbarung ist es diesen Arbeitgebern möglich, das VRN-Job-Ticket ihrer Beschäftigten zu bezuschussen.“

Das BADV hat deutschlandweit mehrere neue Rahmenverträge mit örtlichen Verkehrsverbünden abgeschlossen oder bestehende neugestaltet, nachdem das Bundesministerium des Innern die Voraussetzungen für die Gewährung von Arbeitgeberzuschüssen zu Job-Tickets durch eine geänderte Richtlinie geschaffen hat. Der dem Rahmenvertrag beigetretene Arbeitgeber gewährt seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern einen zweckgebundenen Zuschuss zu den Kosten für Fahrten mit Bahn und Bus zwischen Wohnung und Dienst- bzw. Ausbildungsstelle, sofern ein entsprechender Rahmenvertrag des BADV mit einem Verkehrsverbund geschlossen wurde und die Behörden und dem Bund nahestehende Einrichtungen/Institutionen diesem beigetreten sind.

„Damit haben potenziell gut 10.000 Menschen aus etwa 200 Institutionen des Bundes die Chance, mit einem preisgünstigen Job-Ticket auf den komfortablen und umweltfreundlichen ÖPNV umzusteigen“, sagt Christian Volz, Kaufmännischer Geschäftsführer der rnv. Mit dem Rahmenvertrag sei allerdings zunächst nur die Grundvoraussetzung erfüllt. Die einzelnen in der Region ansässigen Institutionen, Dienststellen und Ämter müssen jeweils noch einen separaten Vertrag mit der rnv abschließen. „Bis jetzt haben sieben Institutionen die Chance genutzt und einen Vertrag mit uns abgeschlossen. Das ist in Anbetracht der kurzen Zeit ein toller Erfolg“, zieht Marcel Hebeler, Bereichsleiter Vertrieb und Tarif der rnv, ein Zwischenfazit. „Wir hoffen, dass das Schule macht und noch viele nachziehen!“

Weitere Informationen sind auf den Websiten der rnv unter www.rnv-online.de/tickets/weitere-angebote/job-ticket/ und des VRN unter www.vrn.de/tickets/ticketuebersicht/job-tickets/job-ticket verfügbar.

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