Wir über uns

Das Zukunftsnetzwerk ÖPNV stellt sich vor

Das Zukunftsnetzwerk ÖPNV ist die Informations- und Vernetzungsplattform des Landes Baden-Württemberg für alle Akteurinnen und Akteure des öffentlichen Nahverkehrs, die sowohl den städtischen als auch den ländlichen ÖPNV im Fokus haben. Dabei wird ein enger und praxisrelevanter Informations- und Wissensaustausch zu allen relevanten Fragestellungen des ÖPNV in Baden-Württemberg bereitgestellt. Ziel ist, dass möglichst viele Menschen Bus und Bahn als Verkehrsmittel im Alltag nutzen. Nur so können die vereinbarten Klimaschutzziele erreicht werden. Ein guter, bezahlbarer und verlässlicher ÖPNV ist hierfür Grundvoraussetzung.

Ziel ist es, ein Netzwerk der Akteurinnen und Akteure im ÖPNV-Bereich zu etablieren, das

  • ein aktives und aktivierendes Forum zu allen relevanten Fragestellungen des ÖPNV in Baden-Württemberg bereitstellt,
  • Informationen zu ÖPNV-Maßnahmen, Instrumenten, Umsetzungshilfen und Praxisbeispielen unter anderem durch Zugang zu allgemein zugänglichen Mobilitätsdatenbanken etc. ermöglicht,
  • die Organisation von Netzwerktreffen als Plattform für einen regelmäßigen Informationsaustausch der Aktiven bietet,
  • die anlassbezogene Organisation eines interdisziplinären Austauschs zwischen Kommunen, Land, Bund, Wissenschaft, Verbänden und anderen Akteurinnen und Akteure eröffnet.

Mobilität braucht Vernetzung

Die Landesregierung Baden-Württembergs hat sich anspruchsvolle, konkrete Ziele gesetzt, um die Vorgaben des Pariser Klimaschutzabkommens zu erreichen. Als Wegbereiter einer modernen, nachhaltigen und zukunftsfähigen Mobilität soll die Fahrgastnachfrage im ÖPNV bis 2030 verdoppelt werden. Voraussetzung dafür ist, dass die Angebote mitwachsen: Hierfür sind eine flächendeckende Taktung, eine zuverlässige Qualität sowie attraktive Preise essentiell. Ebenso müssen Angebotslücken geschlossen und Kapazitäten dort ausgeweitet werden, wo die Nachfrage jetzt schon besonders hoch ist. Dies erfordert neue Angebotskonzepte sowie neue Formen der Zusammenarbeit.

Mit dem Ziel landesweite Standards und einen verlässlichen Nah- und Regionalverkehr zu schaffen, wird das Zukunftsnetzwerk durch die Geschäftsstelle mit Beratungs- und Informationsangeboten, beim Wissenstransfer, der Fördermittelsuche sowie der Erarbeitung einheitlicher Standards unterstützt. Als erstes Angebot bietet der Kongress „Mobilität braucht Vernetzung“ künftig im Wechsel mit dem alle zwei Jahre stattfindenden ÖPNV-Zukunftskongress (erstmals 2023 in Freiburg, bisher ÖPNV-Innovationskongress) ein Forum für den landesweiten Austausch zum Thema ÖPNV in Baden-Württemberg. Es gibt in der Branche viele gute Ideen und Initiativen, die aber oft Einzellösungen bleiben. Wir wollen es leichter machen, über räumliche Grenzen und das bisherige Verständnis von ÖPNV hinauszublicken. Um die Aufgaben der Zukunft zu lösen, müssen wir größer denken und uns besser vernetzen!

Gemeinsame Sache machen

Neben dem Zukunftsnetzwerk ÖPNV gibt es weitere interessante und empfehlenswerte Plattformen und Nachschlagewerke rund um das Thema Mobilität. Wir verstehen uns als Vernetzungsplattform für alle Akteurinnen und Akteure in Baden-Württemberg, die den ÖPNV in Stadt und Land voranbringen wollen – und sind selbst Teil einer größeren Netzwerkstruktur. Denn neben uns gibt es weitere empfehlenswerte Netzwerke und Nachschlagewerke, die Sie bei der Umsetzung der Mobilitätswende unterstützen können.

AGFK-BW fördert Rad- und Fußverkehr

Die Arbeitsgemeinschaft Fahrrad- und Fußgängerfreundlicher Kommunen in Baden-Württemberg e. V. (AGFK-BW) ist ein Zusammenschluss von mehr als 90 Kommunen. Sie haben sich zum Ziel gesetzt, den Rad- und Fußverkehr im Land systematisch zu fördern und eine neue Kultur nachhaltiger Mobilität zu etablieren. Dabei spielt auch die Intermodalität zwischen Rad- und Fußverkehr sowie dem ÖPNV eine Rolle.

Die AGFK-BW macht die Erfahrungen anderer Landkreise, Städte und Gemeinden im Bereich der Rad- und Fußverkehrsförderung für alle Mitglieder nutzbar und berücksichtigt dabei deren unterschiedliche Ansprüche. Koordiniert wird das Netzwerk von der Geschäftsstelle bei der NVBW in Stuttgart.

Aktivmobil – das Landesportal zur Rad- und Fußverkehrsförderung

aktivmobil-bw.de ist das offizielle Landesportal zur Rad- und Fußverkehrsförderung in Baden-Württemberg. Auf der Website gibt es aktuelle Nachrichten, einen Überblick über Fördermöglichkeiten für Kommunen, Beispiele aus der Praxis und jede Menge Fachwissen rund um die Mobilität zu Fuß und mit dem Fahrrad.

Kompetenznetz Klima Mobil für restriktive Maßnahmen im Verkehr

Das Kompetenznetz Klima Mobil (KKM) berät, unterstützt und vernetzt Kommunen in Baden-Württemberg, die hochwirksame Maßnahmen zum Klimaschutz im Verkehr umsetzen wollen. Themenschwerpunkte sind die Bevorrechtigung des ÖPNVs und das Parkraummanagement. Das Angebot umfasst unter anderem Beratung rund um Maßnahmen und deren Umsetzung, Finanzierungsmöglichkeiten und Anregungen zu Gesetzesinitiativen auf Landes-, Bundes- und EU-Ebene.

Das KKM wurde von der Nahverkehrsgesellschaft Baden-Württemberg (NVBW) in Kooperation mit der Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg (KEA-BW) ins Leben gerufen. Mit vier Projektberaterinnen und Projektberatern vor Ort ist es kommunaler Ansprechpartner in den Regierungsbezirken.

Das Länderübergreifende Mobilitätsnetzwerk

Das Länderübergreifenden Mobilitätsnetzwerk soll die Bundesländer beim Auf- und Ausbau von Landesnetzwerken unterstützen und somit indirekt den Kommunen bei der Entwicklung bedarfsgerechter Mobilitätslösungen helfen. Die Netzwerkmitglieder arbeiten gemeinsam zu aktuellen Mobilitätsfragen und konzentriert sich insbesondere auf ländliche Räume. Ein weiteres Ziel des Netzwerks ist der länderübergreifende Informations- und Wissensaustausch.

Netzwerkmitglieder sind nahezu alle Bundesländer, drei kommunale Spitzenverbände sowie das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), das Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB) und das Bundesministerium für Digitales und Verkehr (BMDV). Das Ministerium für Verkehr (VM) vertritt das Land Baden-Württemberg im Länderübergreifenden Mobilitätsnetzwerk.

Die Geschäftsstelle des Länderübergreifenden Mobilitätsnetzwerks ist seit 2021 bei der NOW GmbH (Nationale Organisation Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie) angesiedelt.

Kontakt: geschaeftsstelle@nakomo.de  

Weitere Informationen zum Länderübergreifenden Mobilitätsnetzwerk finden Sie hier.

Mobilikon – das Online-Nachschlagewerk rund um das Thema Mobilität

Die Website mobilikon.de unterstützt Kommunen bei der Umsetzung von Mobilitätsmaßnahmen und bei der Erstellung von Mobilitätskonzepten. Zahlreiche Möglichkeiten und Lösungen für ein kommunales Mobilitätsmanagement werden anwendungsfreundlich und praxisnah dargestellt. Die Seiten umfassen Beispiele aus der Praxis, eine Übersicht über planerische, rechtliche und finanzielle Instrumente sowie serviceorientierte Hilfen zur Umsetzung von Maßnahmen. Alle Inhalte basieren auf Forschungsprojekten, Modellvorhaben, Fachpublikationen und Interviews mit Expertinnen und Experten, von Verbänden, Behörden und Unternehmen. Eine detaillierte Filterfunktion ermöglicht eine passgenaue Suche, so dass Kommunen auf ihre spezifischen Herausforderungen abgestimmte intelligente Mobilitätslösungen nachschlagen können.

Mobilithek - die Datenplattform des Bundes für Mobilitätsdaten

Seit dem 1. Juli 2022 bietet das Bundesministerium für Digitales und Verkehr (BMDV) einen neuen zentralen, einheitlichen und benutzerfreundlichen Zugang zu Mobilitätsdaten an. Die Mobilithek löst das OpenData-Portal mCLOUD und den Mobilitäts Daten Marktplatz (MDM) als Nationalen Zugangspunkt für Mobilitätsdaten ab.

MogLeb

Hinter dem Akronym MogLeb verbirgt sich das Forschungsprojekt „Verbesserung der Mobilität in ländlichen Räumen zur Herstellung gleichwertiger Lebensverhältnisse“ des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR). MogLeb zielt darauf ab, passgenaue Mobilitätslösungen in die Fläche zu bringen, um gleichwertige Lebensverhältnisse in Deutschland herzustellen. Denn Mobilität vor Ort ist eine Grundvoraussetzung, damit eine Region als Wohn- und Arbeitsort attraktiv bleibt oder wird. Das Projekt ist eines von gut 30 Vorhaben des Programms Region gestalten, mit dem die Bundesregierung das Ziel verfolgt, gleichwertige Lebensverhältnisse in allen Regionen Deutschlands herzustellen.

MogLeb unterstützt dieses Ziel mit zwei Projekten: dem Online-Nachschlagewerk Mobilikon und dem Nationalen Kompetenznetzwerk für nachhaltige Mobilität (NaKoMo). Das Projekt läuft vorerst bis Ende 2022.

NaKoMo – Nationales Kompetenznetzwerk für nachhaltige Mobilität

Das Nationale Kompetenznetzwerk für nachhaltige Mobilität (NaKoMo) ermöglicht einen bundesweiten Austausch zu allen Aspekten der nachhaltigen Mobilität, sei es Vernetzung, Digitalisierung kommunaler Verkehrssysteme, innovative Logistik, Neuverteilung des öffentlichen Raums, alternative Antriebe oder Mobilität zwischen Stadt und Land. Der Großteil der Menschen im NaKoMo arbeitet in Kommunen und in kommunalen Unternehmen. Hinzu kommen Vertreterinnen und Vertreter der Länder, aus Landesinitiativen und aus kommunalen Verbänden sowie von Projektträgern. Ziel des NaKoMos ist es, Bund, Länder und Kommunen untereinander und mit Experten und Stakeholdern deutschlandweit zu vernetzen. Dabei soll über alle bestehenden Fördermöglichkeiten zum Aufbau einer modernen, nachhaltigen Mobilität informiert werden. Dabei sollen praktische Hilfen bei der Umsetzung unterstützt und Kontakte hergestellt werden.

Das NaKoMo ist neben dem Mobilikon ein Baustein des Forschungsprojekts „Verbesserung der Mobilität in ländlichen Räumen zur Herstellung gleichwertiger Lebensverhältnisse (MogLeb)"

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