Die Menschen in Deutschland nutzten die öffentlichen Nahverkehrsmittel 2025 genau so häufig wie im Jahr 2024. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) im April mitteilte, beförderten die Verkehrsunternehmen rund 11,5 Milliarden Fahrgäste in ihren Bussen und Bahnen. Im Jahr 2023 lag die Zahl bei 10,9 Milliarden, bevor sie 2024 auf 11,4 Milliarden anstieg.
Die Nutzung des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV), der den Großteil des Linienverkehrs ausmacht, blieb im Vergleich zum Vorjahr weitestgehend unverändert. Der Bus war mit 5,3 Milliarden Fahrgästen das am häufigsten genutzte Nahverkehrsmittel. Straßenbahnen konnten rund 3,9 Milliarden Passagiere verzeichnen.
Neben diesen gleichbleibenden Zahlen war im Eisenbahnverkehr ein geringer Anstieg von etwa einem Prozent im Vergleich zu 2024 zu erkennen. Dieser ist vermutlich auf das Ausbleiben von Streiks zurückzuführen. 2024 streikten die Mitarbeiter:innen der Eisenbahnunternehmen vor allem im ersten Quartal mehrfach. 2025 wuchs die Anzahl der Reisenden im Eisenbahnverkehr auf 2,8 Milliarden.
Im Linienfernverkehr (Bahn und Fernbusse) erhöhte sich die Anzahl der Fahrgäste 2025 auf 157 Millionen, was einem Zuwachs von drei Prozent im Vergleich zu 2024 entspricht. Derselbe Aufschwung von drei Prozent ließ sich im Eisenbahnfernverkehr erkennen, diesen nutzten etwa 146 Millionen Menschen. Auch dieses Wachstum steht mit hoher Wahrscheinlichkeit in Zusammenhang mit dem Ausbleiben von Streiks. Ohne die neu in den Bericht aufgenommenen Unternehmen hätte der Passagierzuwachs nur zwei Prozent betragen.
Der Linienfernverkehr mit Bussen zählte elf Millionen Reisende. Hier war 2025 ein Zuwachs von sechs Prozent zu erkennen, nachdem die Regeneration nach der Corona-Pandemie 2024 stagniert hatte.
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