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EUROPÄISCHE MOBILITÄTSWOCHE
Das Zukunftsnetzwerk ÖPNV ist die zentrale Informations- und Vernetzungsplattform des Landes Baden-Württemberg für alle Akteur:innen im öffentlichen Nahverkehr – von städtischen Verkehrsbetrieben bis hin zu Gemeinden im ländlichen Raum. Unser Ziel ist klar definiert: Wir wollen den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) gemeinsam mit allen relevanten Akteur:innen so gestalten, dass möglichst viele Menschen Bus und Bahn im Alltag nutzen. Denn nur mit einem starken Nahverkehr können wir die Klimaschutzziele des Landes erreichen und die Mobilität von morgen sichern.
Das Zukunftsnetzwerk ÖPNV ist eine Initiative des Ministeriums für Verkehr Baden-Württemberg (VM). Die Geschäftsstelle des Netzwerks ist bei der NVBW – Nahverkehrsgesellschaft Baden-Württemberg im Team Kompetenznetz ÖPNV angesiedelt und unterstützt Kommunen, Verkehrsunternehmen, Verbünde, Verbände und Vereine sowie weitere Akteur:innen mit kostenfreien Beratungs- und Informationsangeboten.
Hier finden Sie unsere Ansprechpartner:innen.
Das Zukunftsnetzwerk ÖPNV bietet einen praxisnahen Austausch zu allen relevanten Fragen rund um den Nahverkehr in Baden-Württemberg. Wir stellen auf unseren Kanälen Website, LinkedIn und Newsletter Informationen bereit, zeigen erfolgreiche Beispiele und geben konkrete Hilfestellungen für die Umsetzung neuer Angebote. Dabei unterstützen wir unter anderem bei der Fördermittelsuche, beim Wissenstransfer und bei der Entwicklung landesweiter Standards.
Mobilität braucht Vernetzung. Deshalb organisieren wir anlassbezogene Treffen, sowie regelmäßige Fachveranstaltungen und schaffen Plattformen für den interdisziplinären Austausch zwischen Kommunen, Land, Bund, Verkehrsunternehmen und Verbünden sowie Verbänden, Vereinen und Wissenschaft. Unser Ansatz ist kooperativ und lösungsorientiert: Wir fördern den Wissenstransfer, bündeln Erfahrungen und erleichtern den Zugang zu Mobilitätsdatenbanken und anderen relevanten Ressourcen. So entstehen neue Angebotskonzepte und innovative Formen der Zusammenarbeit.
Ein besonderes Highlight ist der ÖPNV-Zukunftskongress des Landes Baden-Württemberg, der alle zwei Jahre stattfindet. Der vom VM und der NVBW organisierte Kongress fungiert als etabliertes Treffen der ÖPNV-Branche und verwandter Zweige. Expert:innen aus der D-A-CH-Region und darüber hinaus kommen zusammen, um über die Zukunft des Nahverkehrs zu diskutieren und gemeinsam neue Wege zu entwickeln.
Bis 2030 sollen doppelt so viele Kilometer mit dem ÖPNV zurückgelegt werden wie 2010. Damit mehr Leute in Baden-Württemberg den ÖPNV nutzen, müssen das ÖPNV-Angebot verbessert, Takte verdichtet und Lücken geschlossen werden. Dafür hat das VM gemeinsam mit der ÖPNV-Branche die ÖPNV-Strategie 2030 entwickelt. Wir setzen uns für einen verlässlichen, bezahlbaren und flächendeckenden Nah- und Regionalverkehr ein. Gleichzeitig sollen die Qualität gesichert und die Kapazitäten dort erweitert werden, wo die Nachfrage besonders hoch ist.
Das Zukunftsnetzwerk ÖPNV versteht sich als Wegbereiter einer modernen, nachhaltigen und zukunftsfähigen Mobilität. Wir machen es leichter, über räumliche Grenzen hinauszudenken und gemeinsam Lösungen zu entwickeln. Denn nur durch Vernetzung und Zusammenarbeit können wir die aktuellen und künftigen Herausforderungen meistern.
Das Land Baden-Württemberg hat es sich zur Aufgabe gemacht, den Aufbau eines Netzes von Regiobuslinien zu fördern. Regiobusse dienen als Ergänzung zur Schiene und leisten somit einen wichtigen Beitrag – gerade in ländlichen Räumen. Aus diesem Grund unterstützt das Land die Einrichtung solcher Regiobusse mit unterschiedlichen Maßnahmen.
Mehr über Regiobusse erfahren Sie hier.
Dann kontaktieren Sie hierzu regiobus@nvbw.de.
Als Lösung für die erste und letzte Meile sollen On-Demand-Verkehre zukünftig flächendeckend in Baden-Württemberg etabliert werden. Sie ergänzen dabei den Schienenpersonennahverkehr als auch die klassischen Buslinien. Dafür fördert das Ministerium für Verkehr flächengebundene Linienbedarfsverkehre (nach §44 PBefG), die in den ÖPNV integriert sind.
Mehr über On-Demand-Verkehre erfahren Sie hier.
Dann wenden Sie sich direkt an odv@nvbw.de.
Von der ersten Idee bis zum rollenden Bürgerbus sind viele Aspekte zu bedenken. Das Angebot ist so zu planen, dass es aus Nutzendensicht attraktiv, betrieblich praktikabel und wirtschaftlich ist. Es soll den bestehenden ÖPNV sinnvoll ergänzen. Der Aufbau eines Bürgerbusses oder Bürgerrufautos ist jedoch mehr als nur eine Planungsaufgabe. Im Wesentlichen ist es eine Frage von Kommunikation und Kooperationsmanagement: Mitwirkende müssen gesucht, die Finanzierung gesichert, Genehmigungen eingeholt und zahlreiche Abstimmungsgespräche geführt werden.
Mehr über Gemeinschaftsverkehre erfahren Sie hier.
Wir geben Anregungen für die Konzeptentwicklung und bieten Beratung zu Finanzierungsmöglichkeiten, Organisation, Öffentlichkeitsarbeit u. a.
Außerdem unterstützen wir Sie auch vor Ort:
Dann kontaktieren Sie hierzu buergerbus@nvbw.de.
Mobilität ist vielfältig, und sie entwickelt sich weiter. Die Verkehrsplanung muss daher "am Ball" bleiben und ihre Instrumente so gestalten, dass für die verschiedenen Aufgaben passende Lösungen zur Verfügung stehen. In einer hoch regulierten Branche wie dem ÖPNV ist es nicht immer leicht, die nötige Offenheit dafür zu bewahren. Mit dem Thema Neue Angebotsformen wollen wir eine Gelegenheit dazu bieten.
Das Neue an einer "neuen Angebotsform" kann etwa in einer Technologie, einem Geschäftsmodell, einer sozialen Innovation oder auch dem Transfer von Ideen aus einem anderen Kontext bestehen. Bei Angeboten denken wir an Mobilitätsdienstleistungen in einem umfassenden Sinne, die durch das gemeinsame Reisen, ein vorab geplantes Angebot und eine grundsätzlich unbegrenzte Zugänglichkeit charakterisiert ist.
Dann kontaktieren Sie hierzu buergerbus@nvbw.de.
Nahverkehrspläne bilden den Rahmen für die Entwicklung des ÖPNV. Die Aufgabenträger – Stadt- und Landkreise – bilden darin den Status quo und die Weiterentwicklung ihres ÖPNV-Angebots ab. Der Nahverkehrsplan ist damit ein Rahmenwerk zur Verbesserung des bestehenden ÖPNV-Angebots. Die darin festgelegten Standards finden bei der Vergabe von Verkehrsleistungen Berücksichtigung.
Die Aufstellung des Nahverkehrsplans ist in § 12 ÖPNVG geregelt. Beteiligt werden unter anderem Gemeinden, Träger der Regionalplanung, Straßenbaulastträger, Verkehrsunternehmen, Genehmigungsbehörden sowie Behindertenbeauftragte oder Behindertenbeiräte der Aufgabenträger. Zu den Inhalten gehören die Bestandsaufnahme und Bestandsanalyse, eine Verkehrsprognose, Zielsetzungen für den ÖPNV, die Finanzierung sowie Maßnahmen zur Barrierefreiheit.
Ein Nahverkehrsplan sollte nach Landesgesetz spätestens alle fünf Jahre überprüft und gegebenenfalls fortgeschrieben werden.
Die NVBW und das Ministerium für Verkehr sind in den Anhörungsprozess jedes Nahverkehrsplans in Baden-Württemberg eingebunden. Sie prüfen die Nahverkehrspläne auf strategische und qualitative Aspekte sowie auf Themen, die eine Schnittmenge zu Landesaufgaben und -bemühungen haben. Ziel ist eine gemeinsam verfasste, abgestimmte und termingerechte Stellungnahme, die für den jeweiligen Aufgabenträger qualitativ wertvoll ist.
Dann wenden Sie sich an nahverkehrsplan@nvbw.de.
Das Fachforum ÖPNV ist das partnerschaftlich gegründete Forum der ÖPNV-Akteure in Baden-Württemberg. Mit seinen Angeboten und Formaten rund um den ÖPNV unterstützt es den fachlichen Austausch, fördert einen breiten Wissenstransfer und ermöglicht bedarfsorientierte Fort- und Weiterbildungen. Die Geschäftsstelle des Fachforums ÖPNV ist bei der NVBW angesiedelt.
Mehr über das Fachforum ÖPNV erfahren Sie hier.
Dann wenden Sie sich direkt an fachforum-oepnv-bw@nvbw.de.
Zur schrittweisen Umsetzung dieses Landesziels begleitet das Team Stationsentwicklung der NVBW Vorhaben an Bahnhöfen und Haltepunkten im ganzen Land. Als landesweite Kompetenz- und Beratungsstelle unterstützen wir Kommunen, Eisenbahninfrastrukturunternehmen (EIU) sowie weitere Projektpartner beim Aus-, Um- und Neubau von Stationen.
Uns ist bewusst, dass keine Station der anderen gleicht. Deshalb verbinden wir Grundlagenarbeit mit der Begleitung konkreter Projekte. Wir erfassen die Qualität der Stationen in Baden-Württemberg, formulieren Handlungsempfehlungen und denken Stationsentwicklung konsequent vom Menschen her. Über verschiedene Projektphasen hinweg informieren, beraten und vernetzen wir die Beteiligten und stellen Erfahrungen aus der Praxis sowie bestehende Netzwerke zur Verfügung.
Mehr über die Stationsentwicklung erfahren Sie hier.
Sie haben Fragen oder ein konkretes Anliegen zu Stationen in Baden-Württemberg? Dann wenden Sie sich bitte an stationsentwicklung@nvbw.de.