Um Mobilitätsmuster und deren Änderungspotenziale im ländlichen Raum besser zu verstehen, wird ein Ansatz verwendet, der die Vielfalt klar erfassbarer Alltagspraktiken empirisch greifbar machen will. Mobilität wird dabei nicht als individuelles Bedürfnis verstanden, sondern als Ergebnis gesellschaftlicher Einbindungen in räumlich verteilte soziale Netzwerke, die durch Alltagsbewegungen entstehen.
Im Beitrag „Wer, wie, was, wohin? Identifikation von Mobilitätstypen in kleinen Gemeinden auf Basis sozialer Netzwerke" von Paul Witte vom Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse (ITAS) des KIT werden Mobilitätstypen vorgestellt, deren Grundlage zwei Bevölkerungsumfragen darstellen. Mithilfe einer Clusteranalyse können die Mobilitätsmuster der Befragten in verhaltenshomogene Gruppen (Mobilitätstypen) eingeteilt werden. Im Rahmen des Vortrags werden erste Ergebnisse der Clusteranalyse präsentiert und gezeigt, welche Mobilitätstypen sich für kleinere Gemeinden identifizieren lassen. Anschließend werden die Cluster diskutiert.
Die Onlineveranstaltung findet via Webex statt.
