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Neue Bahnverbindungen zwischen Ostfrankreich und Südwestdeutschland

Ab Frühjahr 2026 fahren moderne Regionalzüge zwischen Ostfrankreich und Südwestdeutschland.

Pendler:innen zwischen Ostfrankreich und Südwestdeutschland können sich auf Verbesserungen im Bahnverkehr freuen. Nach mehreren Verzögerungen sollen ab Frühjahr 2026 neue Regionalzüge schrittweise auf den grenzüberschreitenden Strecken eingesetzt werden. Das teilten die Région Grand Est und das Verkehrsministerium Baden-Württemberg mit. Die modernen Züge sollen zunächst zwischen Straßburg und Offenburg sowie zwischen Müllheim und Mulhouse verkehren.

Bis Ende 2027 ist ein dichterer Takt und zusätzliche Direktverbindungen geplant. Dann sollen unter anderem die Strecken Straßburg–Karlsruhe, Straßburg–Saarbrücken, Straßburg–Wissembourg–Neustadt/Weinstraße, Mulhouse–Müllheim sowie Metz–Trier und Metz–Saarbrücken regelmäßig bedient werden.

Moderne Streckentechnik muss noch installiert werden

Die Einführung der neuen Regiolis-Züge des Herstellers Alstom verzögerte sich zuletzt wegen technischer Zulassungsfragen in Deutschland. Für die Betriebsgenehmigung waren zusätzliche Bremsversuche erforderlich. Diese Tests sollen bis Jahresende abgeschlossen sein. Die 30 Fahrzeuge kosten rund 388 Millionen Euro und sind in Frankreich bereits im Einsatz. Sie sind für unterschiedliche Stromsysteme ausgelegt und verfügen zusätzlich über einen Dieselantrieb.

Damit die Züge auf allen Grenzstrecken fahren können, müssen bestimmte Abschnitte noch mit dem europäischen Zugbeeinflussungssystem ETCS ausgerüstet werden. Die Installation der Technik ist zwischen Ende 2025 und Anfang 2026 vorgesehen. Wer die neuen Verbindungen künftig betreibt, wird derzeit in einem Ausschreibungsverfahren entschieden.

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Schlagwörter: BahnSPNV

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