Das Land Baden-Württemberg steigt in die Finanzierung kommunal betriebener Nebenbahnen ein. Insgesamt mobilisiert es dafür bis 2031 rund 130 Millionen Euro aus Regionalisierungsmitteln. Für die Jahre 2025 und 2026 sind jeweils 15 Millionen Euro vorgesehen, ab 2027 bis 2031 jeweils 20 Millionen Euro pro Jahr. Die Mittel werden als feste Finanzierungsbeiträge ausgezahlt. Grundlage ist der Landesstandard gemäß dem SPNV-Zielkonzept 2025. Mit dem neuen Finanzierungsmodell sichert das Land den langfristigen Betrieb wichtiger regionaler Bahnstrecken. Fahrgäste profitieren von stabilen Angeboten.
„Wir unterstützen diese Nebenstrecken und sichern so ein gutes Mobilitätsangebot abseits der Hauptrouten. So entlasten wir Städte und Landkreise. Das Land beteiligt sich damit dauerhaft an ihrer Finanzierung. Wir geben den Kommunen damit Planungssicherheit. Mit festen Landesbeiträgen können sie ihre Bahnen verlässlich betreiben und weiterentwickeln. Die Verträge gelten rückwirkend für 2025. Das hilft den kommunalen Trägern sofort und federt steigende Betriebskosten ab. Wo lokal Verantwortung für die Schiene übernommen wurde, unterstützen wir ab 2027 noch mal mehr. Dazu kommt ein Bonus für Reaktivierungen“, sagte Verkehrsminister Winfried Hermann.
