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Die SWEG Schienenwege GmbH treibt die Grunderneuerung der Zollern-Alb-Bahn 2 voran. Auf der Strecke Hechingen – Gammertingen – Sigmaringen sind die Gleisanlagen und Brücken bereits weitgehend modernisiert. Ein zentraler Meilenstein ist erreicht: Die Leit- und Sicherungstechnik, also Stellwerke, Signale und Weichensteuerungen zur sicheren Zugführung, ist vollständig erneuert.

Zuletzt nahm die SWEG die Schnittstelle zum Stellwerk der Deutschen Bahn (DB) in Sigmaringen erfolgreich in Betrieb. Damit ist bei Fahrten vom SWEG- auf das DB-Netz eine durchgehende Fahrwegsicherung gewährleistet.

Die rund 50 Kilometer lange Strecke verfügt über acht vernetzte Einzelstellwerke, 14 Bahnhöfe, 95 Signale und 25 Weichenantriebe. In die Erneuerung der Stellwerkstechnik investierte die SWEG bislang rund 31 Millionen Euro. Für die weiterhin laufende Erneuerung von Gleisen und Brücken sind rund 118 Millionen Euro vorgesehen. Die aktuellen Gesamtkosten des Großprojekts liegen bei etwa 150 Millionen Euro.

„Die Erneuerung der Strecke ist ein sichtbarer Beleg dafür, dass die SWEG ihrer Betreiberverantwortung gerecht wird und die von ihr betriebene Eisenbahninfrastruktur kontinuierlich erneuert“, sagt Tobias Harms, Vorsitzender der SWEG-Konzerngeschäftsführung. „Wir handeln bereits im Vorfeld, damit Mängel an der Infrastruktur erst gar nicht entstehen können.“

Auch Verkehrsminister Winfried Hermann würdigt das Projekt: Dass die Signal- und Stellwerktechnik dieser historischen Strecke modernisiert wurde, freue ihn und sei eine Grundvoraussetzung für pünktlichere Züge, höhere Kapazitäten und mehr Sicherheit auf der Schiene. Das Land Baden-Württemberg beteiligt sich mit 6,8 Millionen Euro an den Kosten.

Die Grunderneuerung startete 2021 mit ersten Gleisumbauten zwischen Engstingen und Gammertingen. Ab 2022 folgten weitere Bauabschnitte. Die neuen elektronischen Stellwerke gingen bis Oktober 2025 in Betrieb. 2026 stehen noch Arbeiten an einzelnen Bahnübergangssicherungsanlagen an. Die Erneuerung von Gleisen und Brücken läuft voraussichtlich bis 2028.

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