Täglich machen sich Millionen Menschen in Baden-Württemberg auf den Weg zur Arbeit. Laut dem Statistischen Landesamt Baden-Württemberg waren es im Jahr 2024 rund 3,9 Millionen Pendler:innen. Viele von ihnen nutzen dabei Busse und Bahnen des öffentlichen Nahverkehrs. Damit sie sicher und pünktlich ankommen, greifen die Pendler:innen auf digitale Dienste zurück. Apps und Websites helfen ihnen dabei, die beste Route zu finden. Gleichzeitig liefern sie wichtige Echtzeitinformationen – etwa zu Verspätungen, Störungen, Staus oder zur aktuellen Auslastung von Verbindungen.
Eine zentrale Plattform dafür ist die Elektronische Fahrplanauskunft Baden-Württemberg, kurz EFA-BW. Sie existiert seit 1997 und ist seit 2009 auf mobilen Geräten verfügbar. Seit ihrer Einführung wurde die Plattform kontinuierlich weiterentwickelt und um neue Funktionen ergänzt: Angefangen bei adressscharfen Suchen über konkrete Fahrpreisauskünfte bis hin zur heutigen EFA-BW. Sie berechnet Routen für ganz Deutschland und Teile Europas. Allein im Jahr 2024 bearbeitete die NVBW – Nahverkehrsgesellschaft Baden-Württemberg über 470 Millionen Fahrtauskünfte.
Blick hinter die Kulissen: So entstehen die digitalen Dienste, die Sie täglich nutzen
Das Team „Daten und Dienste im Öffentlichen Verkehr“ der NVBW steckt hinter der EFA-BW und arbeitet täglich daran, dass die Bürger:innen in Baden-Württemberg und darüber hinaus verlässliche Mobilitätsinformationen erhalten.
In der gemeinsamen Vortragsreihe „Digitale Bausteine für den ÖPNV: Wie aus Daten echte Dienste für Bürger:innen werden“ bieten wir Ihnen einen Blick hinter die Kulissen und zeigen, wie eine Fahrtauskunft überhaupt entsteht.
In vier Sessions beantworten wir Fragen wie:
- Wie gelangen Fahrplandaten von der Haltestelle in digitale Auskunftssysteme?
(Session 1: Leitzentrale Sollfahrplandaten – Daten sammeln, Fahrgäste lenken | 14. April 2026) - Wie wird ein barrierefreier Zugang zum Bahnsteig und entlang der gesamten Reisekette ermöglicht?
(Session 2: Wegweiser Barrierefreie Reisekette | 19. Mai 2026) - Wo befindet sich ein Zug aktuell – und kommt er pünktlich an?
(Session 3: Streckenmonitor Echtzeitdaten | 16. Juni 2026) - Wie unterstützen wir Fahrgäste dabei, auch ohne Tarifkenntnisse einfach und unkompliziert unterwegs zu sein?
(Session 4: Sorglos-Ticket CiCoBW – Wischen statt Waben zählen | 14. Juli 2026)
Entdecken Sie, wie aus Daten im Hintergrund nützliche Services entstehen, die Ihre Mobilität vor Ort einfacher machen.
Melden Sie sich jetzt für die zweite Session am 19. Mai 2026 an (die weiteren Termine werden zeitnah hier verlinkt).
