Das Bundesministerium für Verkehr (BMV) setzt die Förderung klimafreundlicher Busse fort. Mit der neuen „Richtlinie zur Förderung alternativer Antriebe von Bussen im Personenverkehr“ unterstützt der Bund die Beschaffung von mindestens 1.500 weiteren Elektrobussen. Förderskizzen können seit dem 26. Mai 2026 eingereicht werden.
Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder erklärte: „Wir haben bereits rund 1,5 Milliarden Euro in mehr als 5.300 klimafreundliche Busse investiert. Diesen erfolgreichen Weg führen wir konsequent fort: Allein mit dem im Jahr 2026 verfügbaren Haushaltsvolumen wollen wir weitere 1.500 E-Busse flächendeckend in den Einsatz bringen. Das stärkt den öffentlichen Nahverkehr, den Markthochlauf innovativer Antriebstechnologien und ebnet den Weg zur klimafreundlichen Mobilität.“
Die Förderung richtet sich an Verkehrsunternehmen und weitere Anwender der Busbranche. Gefördert werden die Anschaffung oder Umrüstung von Bussen mit alternativen Antrieben sowie die dafür notwendige Lade- und Tankinfrastruktur. Dazu zählen Batteriebusse, Brennstoffzellenbusse sowie die Umrüstung konventioneller Fahrzeuge. Neu ist ein zusätzliches „Skalierungsprogramm“ für Unternehmen mit bereits teil-elektrifizierten Flotten.
Die Skizzenphase läuft acht Wochen, Einreichfrist ist der 21. Juli 2026. Projektskizzen sind über das Förderportal „easy-Online“ einzureichen. Die Projektauswahl erfolgt wettbewerblich und berücksichtigt Umweltwirkung, Wirtschaftlichkeit sowie Einsatz- und Energiekonzepte. Die Umsetzung der Förderung übernehmen die NOW GmbH und der Projektträger Jülich.
Weitere Informationen:
- Link zur Förderrichtlinie
- Unterlagen zum Förderaufruf beim Projektträger
