Kick-Off-Event –

Tag der Verkehrskultur Österreich

Unter dem Motto "Mobilitätsbewusstsein gemeinsam gestalten" wird ein respektvolles Miteinander im Straßenverkehr gefördert.

Wann
Wo
Wien, BMIMI Radetzkystrasse 2 1030 Wien
Wer
Österreichische Verkehrswissenschaft­liche Gesellschaft, Hilfsgemeinschaft der Blinden und Sehschwachen Österreichs, Bundesministerium für Innovation, Mobilität und Infrastruktur, Accessible EU Initiative

Deutschland steht vor ähnlichen Mobilitätsherausforderungen wie Österreich und Ungarn: steigende Verkehrsdichte, gemischte Nutzung des öffentlichen Raums, zunehmender Rad- und Mikromobilitätsverkehr sowie die Notwendigkeit eines respektvollen Miteinanders aller Verkehrsteilnehmer:innen. Aufbauend auf der erfolgreichen ungarischen Initiative „A Közlekedési Kultúra Napja“ verfolgt diese Veranstaltung das Ziel, das Konzept eines „Tags der Verkehrskultur“ in Österreich vorzustellen und die Grundlage für eine langfristige nationale Bewusstseinskampagne zu legen.

Der Kerngedanke des Tags der Verkehrskultur ist, dass Verkehr – und insbesondere Verkehrssicherheit – nicht nur von Infrastruktur und Vorschriften abhängt, sondern ebenso von Einstellungen, Kommunikation, Beteiligung, Fairness und gegenseitigem Respekt. Das Konzept der „Verkehrskultur“ umfasst Höflichkeit, Geduld, Regelbefolgung, Empathie gegenüber vulnerablen Verkehrsteilnehmer:innen sowie Umweltbewusstsein.

Zentrales Ziel der Veranstaltung ist der Wissenstransfer von ungarischen Organisator:innen zu österreichischen Akteur:innen. Durch die Präsentation bewährter Ansätze, organisatorischer Strukturen, Kommunikationsstrategien und gewonnener Erkenntnisse unterstützen die ungarischen Partner Österreich dabei, das Konzept an den eigenen kulturellen, institutionellen und rechtlichen Kontext anzupassen.

Lernen aus den Erfahrungen in Ungarn

Der „Tag der Verkehrskultur“ in Ungarn („A Közlekedési Kultúra Napja“) ist eine landesweite Reihe von Bewusstseinstagen, die der Förderung eines sicheren, respektvollen und verantwortungsvollen Verhaltens im Straßenverkehr gewidmet sind. Ziel ist es, die Verkehrskultur aller Nutzer:innen der Verkehrsinfrastruktur zu verbessern – darunter Autofahrer:innen, Radfahrer:innen, Fußgänger:innen sowie Fahrgäste des öffentlichen Verkehrs. Daher ist die Initiative auch besonders relevant für Menschen mit Behinderungen.

Sie sind herzlich zu dem Kick-off-Event eingeladen, bei dem in einem ersten Schritt der ungarische Ansatz, die gemachten Erfahrungen sowie ausgewählte erfolgreiche Projektbeispiele vorgestellt werden. In einem zweiten Schritt wird reflektiert und diskutiert, wie dieses Konzept in Österreich umgesetzt werden kann: Welche Ziele sollen verfolgt werden, wer sollte eingebunden werden und welche Projekte könnten als Startpunkt und Grundlage für die kommenden Jahre initiiert werden.

Schwerpunktthemen

  • Verkehrskultur als gesellschaftliche und verhaltensbezogene Fragestellung
  • Bildung und Prävention über Infrastruktur hinaus
  • Kommunikation, Respekt und Empathie im Straßenverkehr
  • Barrierefreiheit und Einbindung vulnerabler Verkehrsteilnehmer:innen (z. B. Menschen mit Behinderungen, Kinder)
  • Sektorübergreifende Zusammenarbeit
  • Vom eintägigen Event zu nachhaltiger Wirkung über das ganze Jahr

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