Mitte November 2026 öffnet der lange geschlossene Warteraum im Bahnhofsgebäude Biberach (Baden) endlich wieder seine Türen. Aus dem heutigen Transitort soll künftig ein Ort für Mobilität, Aufenthalt und Begegnung werden. Doch wie können die Räume sinnvoll genutzt werden? Welche Angebote werden vor Ort gebraucht? Und welche Ideen lassen sich tatsächlich umsetzen?
Gemeinsam beleben, gemeinsam bewahren
Die Zukunftswerkstätten für den Bahnhof Biberach (Baden) laden Bürger:innen, Pendelnde lokale Vereine sowie Interessierte dazu ein, die Wartehalle und einen Nebenraum im Bahnhofsgebäude aktiv mitzudenken.
In einem zweistufigen Beteiligungsprozess, der im November 2026 mit einer ersten Zukunftswerkstatt inklusive Ortsbegehung startet, suchen wir gemeinsam nach kreativen Ideen für die Nutzung. Da die baulichen, rechtlichen und finanziellen Rahmenbedingungen eng gesteckt sind, sprechen wir von Anfang an ganz offen darüber, was vor Ort tatsächlich machbar ist und wo die realistischen Spielräume liegen. So stellen wir sicher, dass aus den Vorschlägen auch umsetzbare, konkrete Schritte werden.
Bei einer zweiten Zukunftswerkstatt im Januar 2027 werden die Ergebnisse konkretisiert, priorisiert und erste feste Zuständigkeiten verteilt. Das Ziel: Gemeinsam das Beste aus den Räumen herausholen und den Bahnhof in einen einladenden Ort verwandeln.
Sie wollen dabei sein? Sehr gerne! Anmeldung bis zum 09.11.2026 per E-Mail an: rathaus@biberach-baden.de. Die Teilnehmendenzahl ist begrenzt. Vergabe in der Reihenfolge der Anmeldungen.
Zukunftswerkstätte als Teil eines landesweiten Ansatzes
Das Modellprojekt in Biberach (Baden) ist Teil des Leitbildes des Landes Baden-Württemberg, Bahnhöfe gemeinsam zu Orten weiterzuentwickeln, die einladen, verbinden und bewegen. Im Themenfeld „Wiedereröffnung von Warteräumen“ setzt Biberach einen ersten Impuls für die langfristige Entwicklung der Station.
