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VBK starten im März Rückbau der Turmbergbahn

Modernisierung und Verlängerung von Deutschlands ältester Standseilbahn, der Turmbergbahn in Durlach, bis zur B3 beginnt.

Die Verkehrsbetriebe Karlsruhe (VBK) haben im März mit dem Rückbau der bestehenden Turmbergbahn-Infrastruktur in Durlach begonnen. Die Arbeiten sind der erste Schritt zur umfassenden, barrierefreien Modernisierung und Verlängerung der historischen Standseilbahn bis zur Bundesstraße B3.

Nach der Förderzusage des Landes Baden-Württemberg im Dezember 2025 setzen die VBK nun die nächsten Projektschritte um. „Wir freuen uns, dass wir nach dem intensiven Entscheidungsprozess und den umfassenden Planungsverfahren der vergangenen Jahre nun die konkrete Umsetzung dieses Vorhabens angehen können“, erklärt Christian Höglmeier, technischer Geschäftsführer der VBK.

Am 23. und 24. Februar 2026 hatten die VBK Anwohner:innen und Gewerbetreibende über die anstehenden Baumaßnahmen informiert. Seit März erfolgt der Rückbau von Talstation, Trasse und Teilen der Bergstation. Die Libare GmbH, ein auf Rückbau spezialisiertes Unternehmen, führt diese Arbeiten durch. Sie sollen bis Juni abgeschlossen sein und bilden die Grundlage für die spätere Errichtung der neuen, bis zur B3 verlängerten Bahn.

Im Frühjahr folgen vorbereitende Maßnahmen für eine neue Trafostation in der Reichardtstraße, die für den Betrieb der modernisierten Bahn erforderlich ist. Diese Arbeiten sind zwischen April und Mai geplant. Von Juni bis September werden Versorgungsleitungen im Bereich der Bundesstraße verlegt. Anschließend beginnen der Bau der neuen Trasse sowie der neuen Tal- und Bergstation.

Während der Bauzeit kann es zu Einschränkungen für Verkehrsteilnehmer:innen kommen. Die VBK bitten hierfür um Verständnis.

Deutschlands älteste Standseilbahn

Die Turmbergbahn ist Deutschlands älteste Standseilbahn. Seit 2017 hatten sich Gemeinderat, Ortschaftsrat Durlach und der VBK-Aufsichtsrat mit der Zukunft der Bahn befasst, deren Betriebserlaubnis ausgelaufen war. Im Januar 2025 stimmte der Gemeinderat dem Neubau mit großer Mehrheit zu. Das Land Baden-Württemberg fördert das Projekt zu mehr als 50 Prozent – eine Voraussetzung des Gemeinderatsbeschlusses. Die standardisierte Bewertung der PTV GmbH ergab einen positiven Nutzen-Kosten-Index von 1,30.

Für die Errichtung der neuen Bahntrasse und der Stationen rechnen die VBK mit einer Bauzeit von rund 15 bis 18 Monaten. Zudem entsteht eine neue Bahnüberführung über einen Geh- und Radweg an der Kreuzung Bergbahnstraße / Turmbergstraße / Posseltstraße / Kastellstraße. Die neue Anlage mit zwei Fahrzeugen baut das Unternehmen Garaventa, ein Seilbahn-Spezialist aus der Doppelmayr-Gruppe, der sich im europaweiten Vergabeverfahren durchgesetzt hat.

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Schlagwörter: BahnInfrastruktur

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