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Impulstraining: Besprechungen effizient gestalten
Die Streckenverlängerung des Seehäsle hat im Abschnitt Stockach–Meßkirch einen wichtigen Meilenstein erreicht: Die Strecke wurde nun in die priorisierte Tranche der Bahnreaktivierungen des Landes Baden-Württemberg aufgenommen. Nach einer positiven Nutzen-Kosten-Untersuchung soll der Dialog mit den anwohnenden Bürger:innen mit Unterstützung von „Servicestelle Bürgerbeteiligung Baden-Württemberg“ vorangebracht werden, um unterschiedliche Interessen und Bedenken in die nächsten Planungsschritte einbeziehen zu können.
Mit der Verlängerung des Seehäsle wird im ersten Bauabschnitt ein stündlicher und umsteigefreier Bahnverkehr von Radolfzell über Stockach bis Meßkirch gewährleistet. Langfristig soll die Verbindung sogar bis nach Mengen an der Donau führen. Gute Anschlüsse an den Busverkehr, vor allem in Richtung Sigmaringen, Mengen und Pfullendorf, sollen die Erreichbarkeit in der gesamten Region verbessern und damit neue Möglichkeiten für Berufspendler, Schüler und Auszubildende schaffen. Durch die verbesserte Anbindung wird jedoch nicht nur der Zugang zu Arbeits- und Ausbildungsstätten erleichtert. Auch Familien und Senioren können durch das erweiterte Angebot mehr Freizeitmöglichkeiten wahrnehmen. Durch die bundesweite Gültigkeit des Deutschlandtickets wird der Zugang zum Schienenpersonennahverkehr (SPNV) zusätzlich vereinfacht.
Der Ausbau der Strecke Stockach–Mengen kann so die Attraktivität der Region als Wohn-, Wirtschafts- und Tourismusstandort stärken. Auch Stockachs Bürgermeisterin betont die Bedeutung der verbesserten Anbindung: „Eine gute Verkehrsanbindung ist entscheidend für Lebensqualität und Zukunftsfähigkeit unserer Stadt und der Region. Ein stündlicher Bahnverkehr eröffnet insbesondere den Menschen in Hindelwangen, Zizenhausen und Hoppetenzell zusätzliche Möglichkeiten, ohne eigenes Auto mobil zu sein. Wichtig sind dabei gut abgestimmte Bus-Bahnanschlüsse und kurze Schließzeiten der Bahnübergänge.“
Bis der zweite Bauabschnitt und damit die Bedienung der Strecke zwischen Meßkirch und Mengen abgeschlossen ist, will der Förderverein Ablachtalbahn e. V. eine ehrenamtlich betriebene Bürgerbahn ermöglichen, die täglich zu den Hauptverkehrszeiten fährt und so den Berufsverkehr entzerrt. Damit wäre bereits vor Abschluss des zweiten Bauabschnitts eine Verbindung bis zur Donau sichergestellt.
„Der Großteil der Arbeiten ist Sanierung im Bestand, das erleichtert und verkürzt die Genehmigungsverfahren. Die demnächst startende dialogische Bürgerbeteiligung ermöglicht es, die Perspektiven und Anliegen der Bevölkerung aufzunehmen und im Austausch einzubringen. Ziel ist, den Lückenschluss Meßkirch-Mengen vorübergehend ehrenamtlich mit einer Bürgerbahn zu schließen“, sagt Sauldorfs Bürgermeister Severin Rommeler, der gleichzeitig auch Vorsitzender des Fördervereins ist.
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