Baden-Württembergs Verkehrsministerin Nicole Razavi, MdL, würdigte beim Fachaustausch für Gemeinschaftsverkehre die Arbeit der Bürgerbusvereine: „Sie schließen Lücken im Verkehrsangebot, bringen Menschen zum Arzt, zum Einkaufen oder zu Freizeitaktivitäten und schenken ihnen damit ein Stück Lebensqualität. Deshalb ist es mir wichtig, dass wir unsere Bürgerbusvereine auch künftig verlässlich unterstützen, bürokratische Hürden abbauen und ihnen den Rücken freihalten.“
60 Teilnehmer:innen aus Vereinen, Verwaltungen, Verkehrsverbünden, Verkehrsunternehmen und Verbänden begrüßte Bürgermeisterin Manuela Raichle zu Beginn des Fachaustausch für Gemeinschaftsverkehre im Rathaus Ebersbach an der Fils. Die Gäste tauschten sich über die Zukunft der Gemeinschaftsverkehre aus. Neben Ministerin Razavi und Bürgermeisterin Raichle waren mit den Landtagsabgeordneten Mariska Otto und Silke Gericke, die auch Präsidentin des Landesverbandes proBürgerBus Baden-Württemberg e. V. ist, zwei weitere Ehrengäste vor Ort. Nina Gemmrig und Dr. Martin Schiefelbusch von der NVBW – Nahverkehrsgesellschaft Baden-Württemberg führten als Moderatorenduo durch den Tag.
Ehrenamt zukunftsfähig gestalten
Wie bleiben Gemeinschaftsverkehre auch in zehn Jahren erfolgreich? Diese Frage beantwortete Anja Lothschütz von WerteWissenWandel in ihrem Vortrag „Gemeinschaftsverkehre zukunftsfähig gestalten“: Um neue Ehrenamtliche zu finden und zu halten, helfen klar beschriebene Aufgaben mit überschaubarem Zeitaufwand; Schnupperphasen und eine gute Einarbeitung erleichtern den Einstieg. Teamlösungen bieten die Möglichkeit, Leitungsaufgaben gemeinsam zu tragen. Digitale Werkzeuge und künstliche Intelligenz können bei Verwaltung und Kommunikation entlasten. Entscheidend seien der konkrete Bedarf und die Beteiligung der Engagierten.






















