Wie lassen sich On-Demand-Verkehre langfristig finanzieren, nutzerorientiert weiterentwickeln und sinnvoll in bestehende ÖPNV-Systeme integrieren? Diese und weitere Fragen standen im Mittelpunkt des Netzwerktreffens für On-Demand-Verkehre, zu dem das Zukunftsnetzwerk ÖPNV am 16. Juni 2026 in die Design Offices Eberhardhöfe nach Stuttgart eingeladen hatte.
Rund 60 Teilnehmende aus Landes- und Kreisverwaltungen, Verkehrsverbünden und -unternehmen, Verbänden, Vereinen sowie Technologieunternehmen nutzten die Veranstaltung als Plattform für Kennenlernen, Vernetzung und aktiven fachlichen Austausch. Moderiert wurde das Netzwerktreffen von Sabine Schröder vom nexus Institut für Kooperationsmanagement und interdisziplinäre Forschung.
Am Vormittag stand zunächst das Kennenlernen der Teilnehmenden untereinander im Fokus. Anschließend gaben kurze Fachimpulse Einblicke in aktuelle Praxisbeispiele und Zukunftsthemen. Unter anderem zeigte Jonathan Baumgarten auf, wie es dem Landkreis Karlsruhe gelungen ist, die Finanzierung des On-Demand-Verkehrs „KVV.MyShuttle“ zu verstetigen. Verena Winter vom Landkreis Reutlingen stellte die verschiedenen Maßnahmen zur Bewerbung des „RTshuttle"vor – von Bandenwerbung in der Handball Bundesliga Frauen bis hin zu Trikotsponsoring im Jugendfußball. Günter Bertolini vom Rhein-Main-Verkehrsverbund präsentierte mit „KIRA“ ein autonomes On-Demand-Verkehrsprojekt aus Hessen. Jannis Mossmann von MWM-Solutions gab zudem einen Einblick in die Möglichkeiten telefonischer KI-Buchung im On-Demand-Verkehr.














