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3. RadKONGRESS Baden-Württemberg 2025

Der RadKONGRESS am 9. und 10. Oktober in Heidelberg bietet viel Mehrwert für Planung und Politik sowie ein Forum zu fahrradfreundlichen Bahnhöfen.

Am 9. und 10. Oktober 2025 findet in Heidelberg der 3. RadKONGRESS Baden-Württemberg statt. Die Veranstaltung bringt Fachleute aus Planung, Politik und Verwaltung zusammen, um praxisnahe Lösungen und Strategien für die Förderung des Radverkehrs zu diskutieren. Im Mittelpunkt steht das neue Umsetzungsprogramm 2025-2030 der RadSTRATEGIE Baden-Württemberg.

Ein Schwerpunkt ist das Handlungsfeld „Verknüpfung mit anderen Verkehrsmitteln/Radparken“. Sichere Fahrradabstellanlagen und eine gute Anbindung an Bahn und Bus sind entscheidend, um das Rad auch auf längeren Wegen – etwa von Pendler:innen – zu integrieren.

Baden-Württemberg hat in den vergangenen Jahren bereits zahlreiche Maßnahmen ergriffen: 

  • Die Förderung von zusätzlichen öffentlich zugänglichen Fahrradabstellplätzen über das Landesgemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (LGVFG).
  • Das landesweite B+R-Konzept und ein begleitender Leitfaden mit Empfehlungen als Umsetzungshilfe für Kommunen.
  • Die individuelle Beratung von Kommunen durch die Kompetenzstelle RadPARKEN bei Planung und Realisierung.
  • Die Förderung kommunaler B+R-Konzepte, um ein flächendeckenden Abstellangebot zu schaffen.
  • Die Unterstützung von Behörden und Unternehmen beim Auf- und Ausbau von Radabstellanlagen im Rahmen des Programms „Betriebliches und Behördliches Mobilitätsmanagement“ (B2MM).
  • Kostenlose Fahrradmitnahme in nahezu allen Nahverkehrszügen.

Mit dem Umsetzungsprogramm 2025-2030 soll das Angebot gezielt weiter ausgebaut werden. Vorgesehen sind unter anderem ein flächendeckendes Abstellnetz sowie eine bessere Verzahnung von Rad- und Bahnverkehr.

Diskussionsforum zu fahrradfreundlichen Bahnhöfen

Ein Forum beim RadKONGRESS widmet sich speziell den „fahrradfreundlichen Bahnhöfen“. Zum Auftakt gibt Björn Peterhoff vom Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg einen Überblick zur gleichnamigen Initiative. Praxisbeispiele wie die neuen Radstationen in Ludwigsburg sowie die bundesweite Bike+Ride-Offensive der DB InfraGO zeigen, wie Kommunen und Verkehrsunternehmen den Ausbau vorantreiben können.

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