In Baden-Württemberg fehlen nach wie vor Busfahrer:innen. Durch den angestrebten Ausbau des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) und dadurch, dass in den kommenden Jahren ein beachtlicher Teil des Fahrpersonals in den Ruhestand gehen wird, wird der Personalbedarf weiter zunehmen – auch in Baden-Württemberg.
Um neue Zielgruppen für den Beruf der Busfahrerin und des Busfahrers zu interessieren, hat der Verband Baden-Württembergischer Omnibusunternehmen e.V. (WBO) bereits vor drei Jahren die Aktionen „Ran ans Lenkrad“ und – im Rahmen der europäischen Mobilitätswoche – den Tag des Busses ins Leben gerufen. Ziel dieser beiden Initiativen ist es u. a., die Busunternehmen als attraktive Arbeitgeber sowie als wichtigen Bestandteil des ÖPNV und damit der Daseinsvorsorge zu präsentieren und insbesondere auf den Beruf der Busfahrerin und des Busfahrers aufmerksam zu machen.
Zu diesem Zweck öffnen zahlreiche Busunternehmen in Baden-Württemberg am Tag des Busses, der in diesem Jahr auf den 20. September fällt, ihre Pforten, um allen Interessierten Einblicke in die Abläufe und die Berufsbilder in Busunternehmen zu vermitteln und um den im ÖPNV Tätigen die Aufmerksamkeit und Wertschätzung zuteilwerden zu lassen, die sie verdienen. Mit ihrem Einsatz gewährleisten sie tagtäglich die Mobilität der Fahrgäste – insbesondere in nicht von der Schiene erschlossenen, ländlichen Regionen. Damit gewährleisten sie gesellschaftliche Teilhabe, stellen die Schülerbeförderung sicher, bringen Berufspendler:innen zuverlässig und pünktlich zum Arbeitsplatz und sind mit ihrer Tätigkeit im ÖPNV wichtiger Bestandteil der Verkehrswende und damit auch des Klimaschutzes.
Die teilnehmenden Busunternehmen und deren Aktionsprogramme am Tag des Busses finden Sie unter https://tag-des-busses.de/.
Impressionen des letztjährigen Aktionstages finden Sie unter https://tag-des-busses.de/wp-content/uploads/2024/12/Tag-des-Busses-2024-klein.mp4?_=1.
