Rund 50 Vertreter:innen aus Land- und Kreisverwaltungen sowie von Verkehrsverbünden und Verkehrsunternehmen kamen am 1. Oktober 2026 in den Design Offices Eberhardhöfe in Stuttgart zum Netzwerktreffen für Regiobusse zusammen. Moderiert wurde die Veranstaltung von Sabine Schröder vom nexus Institut für Kooperationsmanagement und interdisziplinäre Forschung. Ziel war es, Erfahrungen auszutauschen und gemeinsam Perspektiven für die Weiterentwicklung der Regiobusverkehre zu diskutieren.
Panel und Fachimpulse
Nach der Begrüßung durch Sabine Schröder und Michael Öhmann vom Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg stand zunächst die Vernetzung der Teilnehmenden im Mittelpunkt. Anschließend diskutierten Michael Öhmann, Nicole Müller (Landkreis Reutlingen) und Martin Wrubel (Hohenlohekreis) in einer Panelrunde aktuelle Herausforderungen für Regiobusangebote. Im Fokus standen insbesondere die angespannte Haushaltslage vieler Aufgabenträger sowie die künftige Ausgestaltung der Regiobusförderung.
Am Vormittag folgten mehrere kurze Fachimpulse. Dabei wurde deutlich, wie wichtig verlässliche Anschlüsse, belastbare Daten und hohe Qualitätsstandards für attraktive Regiobusverkehre sind. Hans-Jörg Rapp vom Bodensee-Oberschwaben Verkehrsverbund (bodo) stellte ein Konzept zur digitalen Anschlusssicherung vor. Mithilfe von Echtzeitdaten sollen gefährdete Anschlüsse frühzeitig erkannt, Warteentscheidungen automatisiert getroffen und Fahrgäste direkt informiert werden.


















