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Deutscher Verkehrsplanungspreis 2026 ausgelobt

Mit dem Motto „Klimaresiliente Straßenräume und Plätze für alle“ werden Beispiele für zukunftsfähig umgestaltete öffentliche Räume gesucht.

Die Vereinigung für Stadt-, Regional- und Landesplanung (SRL) und der ökologische Verkehrsclub VCD schreiben den Deutschen Verkehrsplanungspreis (VPP) 2026 aus. Der Deutsche Städtetag unterstützt den Wettbewerb, der 2026 zum neunten Mal stattfindet. Im Mittelpunkt stehen Projekte, die zeigen, wie Städte und Gemeinden Straßenräume und Plätze angesichts von Klimawandel, Flächenknappheit und Mobilitätswende neugestalten können.

SRL und VCD suchen realisierte oder beschlossene Vorhaben aus den vergangenen fünf Jahren, die im Planungs- und Umsetzungsprozess bereits weit fortgeschritten sind. Die Projekte sollen beispielhaft zeigen, wie öffentliche Räume klimaresilient, mehrfach nutzbar und zugleich als Aufenthalts- und Bewegungsräume für unterschiedliche Anforderungen funktionieren können. Mit dem Preis wollen die Auslobenden vor allem auf kommunaler Ebene eine interdisziplinäre und integrierte Planungskultur stärken.

Dabei geht es nicht allein um Maßnahmen zur Klimaanpassung. Auch Robustheit, Wandlungsfähigkeit und ein intelligenter Umgang mit knappen Flächen zählen zu den Anforderungen. Zugleich sollen sich die Projekte gut in ihre räumliche Umgebung einfügen, also angrenzende Bebauung, benachbarte Straßenzüge und das umgebende Quartier mitdenken. Sie können auch Teil einer übergeordneten Strategie sein. Neben funktionalen Aspekten spielt ausdrücklich die städtebauliche Gestaltung eine wichtige Rolle.

Breite Akzeptanz als weiteres Bewertungskriterium

Ein weiteres Kriterium ist der Aushandlungsprozess, mit dem die Beteiligten tragfähige Lösungen vor Ort entwickelt haben. Aus Sicht der Auslobenden kommt es entscheidend darauf an, für die Umgestaltung öffentlicher Räume eine möglichst breite Akzeptanz zu erreichen. Vorgaben zur Art oder Größe der eingereichten Projekte gibt es grundsätzlich nicht. Das Spektrum reicht vom kleinen Dorfplatz bis zum Abschnitt einer innerörtlichen Hauptverkehrsstraße.

Die Bewerbungsfrist endet am 1. Juni 2026. Die Unterlagen müssen bis 12:00 Uhr in der SRL-Geschäftsstelle in Berlin eingehen. Die Preisverleihung findet am 6. November 2026 in Bonn statt. Über die Auswahl der Siegerprojekte entscheidet eine Fachjury aus Vertreter:innen von Stadtplanung, Architektur, Kommunen und Verbänden.

Weitere Informationen finden Sie auf der Website des Verkehrsclub Deutschland (VCD).

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