Bund und Land fördern die weitere Erneuerung der Albtalbahn mit rund 17,3 Millionen Euro. Das Regierungspräsidium Karlsruhe hat der Albtal-Verkehrs-Gesellschaft (AVG) die Mittel für ein zweites Maßnahmenpaket bewilligt. Die Investitionen sollen die Schieneninfrastruktur langfristig sichern und einen zuverlässigen Stadtbahnverkehr ermöglichen.
Das Paket umfasst Arbeiten zwischen Karlsruhe, Ettlingen und Ittersbach und kostet insgesamt rund 23,9 Millionen Euro. Der Bund übernimmt bis zu 11,94 Millionen Euro, das Land Baden-Württemberg stellt weitere 5,37 Millionen Euro bereit. Grundlage der Förderung ist das Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (GVFG) des Bundes.
Die AVG plant, Gleise und Weichen im Karlsruher Albtalbahnhof zu erneuern und Gleisbauarbeiten im Bahnhof Busenbach umzusetzen. Auch in den Bahnhöfen Langensteinbach St. Barbara und Ittersbach Industrie sollen Weichen erneuert werden. Zwischen diesen beiden Haltestellen ist zudem die Grunderneuerung eines 5,4 Kilometer langen Streckenabschnitts einschließlich des Oberbaus vorgesehen. Zwischen Busenbach und Ittersbach Industrie soll die Oberleitung erneuert werden.
Die Arbeiten des zweiten Pakets sollen zwischen Frühjahr und Sommer 2027 stattfinden. Für 2028 ist außerdem der Bau eines Gleichrichterunterwerks an der Haltestelle Langensteinbach St. Barbara vorgesehen. Die Anlage dient der Stromversorgung der Stadtbahnen.
Die Maßnahmen gehören zu einem mehrjährigen Programm zur Erneuerung der Albtalbahn. Erste Projekte setzte die AVG bereits 2025 und 2026 um. Bund und Land förderten dieses frühere Paket mit rund 8,5 Millionen Euro. Zusammen haben die beiden Maßnahmenpakete ein Investitionsvolumen von 35,6 Millionen Euro. Für ein drittes Paket will die AVG 2027 weitere Fördermittel beantragen.
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