Am 27. Oktober 2025 fand in Bonn die Abschlussveranstaltung des Wettbewerbs „Arbeitswege gestalten. Mobil in ländlichen Räumen“ statt. Das Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB) und das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) hatten den Wettbewerb ins Leben gerufen, um zu zeigen, wie Unternehmen und Kommunen auch jenseits der Ballungsräume nachhaltige Mobilität für ihre Beschäftigten ermöglichen können. Bei der Veranstaltung zeichnete Sabine Poschmann, Parlamentarische Staatssekretärin bei der Bundesministerin für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen, die Gewinner:innen aus.
Insgesamt wurden 20 Projekte prämiert, die jeweils 5.000 Euro erhielten. Die drei besten Projekte erhielten zusätzlich eine Sonderauszeichnung in Form von Kurzfilmen, die ihre Ideen und Lösungen vorstellen. Die prämierten Konzepte zeigen, wie sich Arbeitswege klimafreundlich, effizient und attraktiv gestalten lassen – von sicheren Fahrradabstellanlagen über Mitfahr-Apps bis hin zu Mobilitätsbudgets.
Die drei Leuchtturmprojekte:
- Kreis Steinfurt (Nordrhein-Westfalen): Mit dem Projekt „Betriebliches Mobilitätsmanagement und Fahrradförderung“ setzt die Kreisverwaltung auf sichere Fahrradabstellplätze, Umkleiden und Duschen sowie ein Bonuspunktesystem, das den Umstieg aufs Rad belohnt. Ziel ist die Reduzierung von CO₂-Emissionen und die Förderung des Radverkehrs. Link zum Steckbrief
- VAUDE Sport GmbH & Co. KG (Baden-Württemberg): Das Unternehmen kombiniert E-Bike-Ladestationen, Reparaturservices, Duschen und Mobilitätsbudgets mit kreativen Anreizsystemen. So entsteht ein umfassendes Konzept für klimafreundliche Alltagsmobilität. Link zum Steckbrief
- Liebherr-Werk Ehingen GmbH (Baden-Württemberg): Unter dem Titel „LWE Mobility+“ bietet Liebherr einen Mitarbeitershuttle, Bike-Leasing, erweiterte Fahrradabstellanlagen und eine Mitfahr-App. Gesundheitsaktionen ergänzen das Angebot und fördern aktive Mobilität. Link zum Steckbrief
