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Preis „Wir machen Mobilitätswende“ 2025 vergeben

Projekte aus Baden-Württemberg wurden in fünf Kategorien mit dem Preis „Wir machen Mobilitätswende“ 2025 ausgezeichnet.

Verkehrsminister Winfried Hermann ehrte das Engagement und die Menschen, die hinter den Projekten stehen, bei einer Gala am 20. Oktober im Wizemann in Stuttgart. „Die Mobilitätswende im Land lebt davon, dass sich Menschen mit ihrem Engagement und ihren Ideen einbringen. Mut, Kreativität und Gemeinschaft sind der Motor der Veränderung. Die Projekte dieses Wettbewerbs zeigen, was möglich ist, wenn man sich für den Wandel einsetzt: Verbesserte Verkehrsangebote, mehr Lebensqualität in den Innenstädten und ein Beitrag zum Klimaschutz“, sagte Verkehrsminister Winfried Hermann bei der Preisverleihung der Landesauszeichnung „Wir machen Mobilitätswende“ 2025. 

Das Verkehrsministerium Baden-Württemberg würdigt mit dem Preis bereits zum dritten Mal innovative Projekte der Mobilitätswende und vor allem die Menschen dahinter. Eine unabhängige Fachjury unter Vorsitz von Staatssekretärin Elke Zimmer hat daraus vier Gewinnerprojekte in den Kategorien „Elektrisch mobil“, „Garantiert mobil“, „Entspannt mobil“ und „Kommunikation“ ausgewählt. Per Online-Voting wurde außerdem ein Publikumspreis vergeben.

Die Preisträgerinnen und Preisträger 2025

Der Landkreis Karlsruhe zeigt, wie Ladeinfrastruktur im öffentlichen Verkehr systematisch und zukunftsfähig aufgebaut werden kann. Die vom Landkreis aufgebaute und angebotene Infrastruktur können die Busunternehmen vor Ort nutzen. Das Projekt, geleitet von Dezernent Ragnar Watteroth und seinem Mitarbeiter Patrick Nold, hat eine echte Vorbildfunktion für andere Landkreise, die ebenfalls die Elektrifizierung ihrer Busflotten vorantreiben wollen.

Das Mobilitätsteam um Stefanie Milancovic setzt mit einem ganzheitlichen Mobilitätskonzept auf nachhaltige Wege zur Arbeit – egal ob mit dem Rad, dem E-Bike oder dem Bus. Das Projekt bindet Mitarbeitende aktiv ein und reduziert den Pendelverkehr messbar. Damit ist das Projekt ein sehr gelungenes Beispiel für betriebliches Mobilitätsmanagement.  

Der „Stadtbalkon“ verwandelt eine der meist befahrenen Straßen Nürtingens in einen attraktiven Aufenthaltsort, der direkt am Neckar zu einem beliebten Treffpunkt für alle geworden ist. Das Projekt, das Oberbürgermeister Dr. Johannes Fridrich initiiert hat, zeigt, wie Straßenraum kreativ und nutzerfreundlich zurückgewonnen werden kann und die Bürgerinnen und Bürger von Anfang an erfolgreich miteinbezogen werden.

In der Online-Abstimmung auf der Internetseite holte das Projekt auch den Publikumspreis mit großem Abstand.

Zwei junge Menschen, Initiator Johnny Wetsch und Tillmann Häbe (ehemalige Mitglieder des Jugendausschusses Leonberg), haben mit Ausdauer und Engagement den ersten Nachtbus für Leonberg durchgesetzt – inklusive Öffentlichkeitsarbeit, Finanzierung und Fahrplan. Ein beeindruckendes Beispiel für Jugendbeteiligung, das außerdem einen aktiven Beitrag zur Verkehrssicherheit und zur Kriminalprävention leistet.

Kategorie „Elektrisch Mobil“

  • Aufbau der Ladeinfrastruktur im ÖPNV im Landkreis Karlsruhe
  • Ladeinfrastrukturausbau und CarSharing
  • STRzero Truck Charger

Kategorie „Garantiert Mobil“

  • RABus – Reallabore für den Automatisierten Busbetrieb
  • Mitarbeiter-Mobilität am Standort Schwieberdingen
  • NEMO – Netzwerk für nachhaltige Mobilität Kandertal und Oberrhein

Kategorie „Entspannt Mobil“

  • Stadtbalkon
  • car2tree
  • Fahrradparkhaus und Mobilitätshub am Mannheimer Hauptbahnhof Süd

Sonderpreis „Kommunikation“

  • Kommunikation der Mobilitätspunkte
  • Leonbergs erster Nachtbus – N63
  • Laufbus- und Schulwegekonzept
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