Foto: NVBW

Warteraum – Gemeinsam anpacken statt alles neu

Modellprojekt „Bahnhof Osterburken“

Stadt Osterburken und DB InfraGO zeigen, wie praktische, kostengünstige Maßnahmen und wiederverwendete DB-Möbel den Aufenthalt am Bahnhof spürbar angenehmer machen können.

Über das Projekt

Ort Osterburken
Projektpartner Stadt Osterburken und DB InfraGO; Projektkoordination durch das Team Stationsentwicklung im Auftrag des Ministeriums für Verkehr Baden-Württemberg
Zeitraum 11/2025 – 11/2026

 

Hintergrund

Der Bahnhof Osterburken zeigt zum Projektstart ein zweigeteiltes Bild: Während die Verkehrsstation umfassend modernisiert wird, wirken das Empfangsgebäude und sein unmittelbares Umfeld in Teilen stark vernachlässigt. Das Empfangsgebäude mit dem Warteraum ist seit Längerem geschlossen und steht Fahrgästen nicht zur Verfügung. Gleichzeitig besteht der Wunsch, den Standort insgesamt attraktiver zu gestalten.

Ziele und Lösungsansätze

Eine saubere Station, eine höhere Aufenthaltsqualität und ein ansprechenderes Erscheinungsbild sollen dazu beitragen, den Bahnhof Osterburken als Eingangstor zur Stadt aufzuwerten. Dazu gehört auch die erneute Ereröffnung des Warteraums, der Fahrgästen wieder einen geschützten Aufenthaltsort bieten soll. Getragen wird das Projekt von einer engen Zusammenarbeit zwischen der Stadt Osterburken und DB InfraGO. Gemeinsam entstehen Ideen und Lösungen, die den Bahnhof langfristig als wichtigen Mobilitätsstandort sichern und stärken

  • Warteraum gemeinsam wiedereröffnen: Sanierung, Upcycling von alten DB-Sitzmöbeln und ein barrierefreier Zugang
  • Sauberkeit sichtbar verbessern: Vorhalle sanieren, Reinigungsabläufe zwischen Stadt Osterburken und DB InfraGO abstimmen, Beleuchtung verbessern und zusätzliche Mülleimer bereitstellen
  • Sicherheit stärken: technische und soziale Maßnahmen für ein sicheres und einladendes Umfeld
  • Zusammenarbeit über Zuständigkeiten hinweg: Stadt Osterburken und DB InfraGO entwickeln den Bahnhofsstandort gemeinsam weiter

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