Mobilität wird zunehmend datenbasiert beschrieben, geplant und gestaltet. Mobilitätsangebote werden entwickelt, Routen berechnet und Entscheidungen immer häufiger durch Daten und Algorithmen unterstützt. Doch was passiert, wenn wichtige Informationen fehlen oder bestimmte Bevölkerungsgruppen in den Datensätzen nicht ausreichend sichtbar werden?
Solche Datenlücken können dazu führen, dass Mobilitätsangebote an den tatsächlichen Bedürfnissen vorbeigehen und bestimmte Perspektiven in Planungs- und Entscheidungsprozessen zu wenig berücksichtigt werden. Werden diese Daten zudem von Algorithmen verarbeitet, können bestehende Ungleichheiten verstärkt oder neue Benachteiligungen geschaffen werden. Gleichzeitig eröffnen neue Datenquellen und digitale Technologien die Chance, Mobilität besser zu verstehen und inklusiver zu gestalten.
Im Gespräch bringen Expert:innen aus Wissenschaft, Verkehrsplanung, ÖPNV, Interessenvertretung und digitaler Informationsgestaltung unterschiedliche Perspektiven auf das Thema Datenlücken in der Mobilität. Diskutieren Sie mit und bringen Sie Ihre Fragen und Erfahrungen ein!
Moderiert wird das Gespräch von Dr. Christina Wolking und Dr. Katja Karrer-Gauß vom Institut für Innovation und Technik.
